Zurück zum Anfang

Wir fuhren heute zurück nach Marrakesch. In Skoura schauten wir uns noch die Kasbah Amridil an und machten einen kleinen Umweg zum Solarkraftwerk. Dann hat Sara den Ralley-Rasenmäher noch den Hohen Atlas rauf und runter geprügelt und am Flughafen in Marrakesch abgegeben. Wir checken in unserem süßen Riad ein und gehen auf dem Jemma el Fna, einem großen Nachtmarkt etwas essen.

Offroad

Unser Tag begann mit einer Fehlentscheidung! Wir wollten von der Todra-Schlucht ins benachbarte Dades-Tal fahren, um durch die Canyons zu wandern. Wir entschieden uns für die nördlich Route um keinen Weg doppelt zu fahren. Nach gut 50km wurde die Straße holprig. Am Ende ein Dorf mit der Möglichkeit links oder rechts auf eine Schotterpiste abzubiegen. Die nächsten zwei Stunden verbrachten wir also Offroad und mussten unserem Kia ganz schön die Sporen geben, dass er sich für uns durch dieses 4×4-Gelände quälte. Nach 30km (unserem Ziel) stellten wir fest, dass das was wir sehen wollten, die Serpentinen, sich nicht dort befanden wo wir sie vermuteten sondern nach weiteren 20km Offroad und 20km Landstraße. Wir hatten nicht nur Hunger sondern auch noch gut Strecke vor uns. Nachdem wir bei herrlichem Ausblick zu Nachmittag gegessen hatten und den schönen Abschnitt der Serpentinen-Straße 3-mal gefahren sind war unsere Stimmung wieder besser. Nach weiteren 10 km erreichten wir endlich den Wanderspot. Hier starteten wir mit einer gekürzten Route und wurden dafür mit wunderbaren Aussicht in einer kleinen Seitenschlucht belohnt. Den Weg fanden wir durch „The spider“ einem jungen Kerl, der uns zum Teil durch die Schlicht navigierte und mit uns immer wieder geschickt den Weg kreuzte. Zum Abschluss genossen wir noch das intensive Grün der Oase und den Duft der Kirschblüten und unser Tag war gerettet. Am Abend sind wir nun in Skoura unserem vorletzten Stop angekommen. Hier gab’s noch einen Berg Couscous und ne heiße Dusche.

Todra Schlucht

Aufgewacht in der Wüste aus einem tiefen Schlaf ging es nach dem Frühstück zurück in die Zivilisation. Unterwegs konnten wir noch einigen Dromedaren beim Rucula-Frühstück beobachten. Zurück auf der Landstraße flitzen wir mit unserer KIA-Rakete🐌 Richtung Norden. Das Tagesziel Todra-Schlucht erreichen wir am Nachmittag, als die letzten Touri-Busse sie verlassen. Entsprechend ruhig können wir den tiefe Canyon in der Abendsonne bestaunen. Die Felswände leuchten in rot und gold und sind einfach atemberaubend. Am Fuße der Todra-Schlucht in Tinghir beziehen unser „Riad“.

In die Wüste ziehen

Nachdem die Sache mit dem Crash geregelt war, nahmen wir wieder Fahrt auf Richtung Süden. Auf dem Weg fahren wir ab Agdz durch das malerische Draa-Tal. Die grüne Zunge gefüllt mit tausenden Dattelpalmen schlängelt sich vorbei an Zagora bis zu unserem Tagesziel M’hamid. Dort angekommen sitzen wir binnen 10min bei Bashir im Landcruiser und schaukeln Richtung Sahara. Wir bezogen unser Biwak und machen uns gleich wieder auf zur großen Düne. Heute Abend gibt’s noch Couscous und eine sternenklare Nacht.

Roadtrip

Nachdem wir gestern Abend noch super essen waren, haben wir heute das Auto abgeholt und sind Richtung Ouarzazate gefahren. Dabei ging es über eine wunderschöne Passstraße und vorbei an Ait Ben Haddou der „letzten Stadt vor der Wüste“. Der Abend endet mit einem Crash. Während wir essen schiebt ein LKW unseren Mietwagen gegen eine Wand. Jetzt müssen wir erstmal telefonieren…